Aktuelles

Newsletter Juni 2011 vom Gemeinnützige Gesellschaft für Schülerprojekte, filmteam hamburg mbH

Liebe Puppetmasters und Portfolio-AutorInnen,
sehr geehrte Damen und Herren,

Förderung wirkt, wenn sie alle erreicht. Deshalb verbinden wir Stadtteile. Deshalb gibt es unsere website in mehreren Sprachen und deshalb fragen wir Kinder und Jugendlichen nach ihren eigenen Anliegen. Dafür bieten wir Rat und Organisation für Projektrahmen, die Sprachkenntnisse, Wortgewandtheit und selbstbewusstes
Auftreten der Kinder nicht voraussetzen, sondern ermöglichen. So werden sie sichtbar für die eigene Familie und die Peergroup, für Schule und Nachbarschaft, für Behörden und Unternehmen unserer Stadt. Die „Puppetmasters“ aus St. Georg, Altona, Barmbek und Poppenbüttel stellen einander ihre Lebenswelten vor. Dafür öffnet Ihnen das traditionsreiche Hamburger Puppentheater Werkstatt und Bühnenraum – und den großen Erfahrungsschatz der professionellen Künstler, die das Theater aufgebaut und schon dem Hohensteiner Kasper und dem frechen Fernseh-Hasen Cäsar Hand und Stimme geliehen haben. Mit „Portfolio“ stellen die älteren Jugendliche wichtige Lernschritte vor, die sie in frei gewählten Aufgaben in ihrer Freizeit oder im Schulzusammenhang zu persönlichem Erfolg geführt haben. Darüber berichten wir Ihnen im nächsten Newsletter.

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Euch und Ihnen
Evelyne Schnittger

>> Download Pdf: Newsletter Juni 2011


Bildungspaket: Wir machen mit!

Bedürftige Kinder und Jugendliche haben einen Rechtsanspruch aufs Mitmachen, so wie auch bei uns.


Hamburger Ferienpass 2011

Ich kann die Handpuppe bauen, die ich mir vorstelle! Herstellung und Spiel mit der eigenen Handpuppe.

Mit dem Workshop „Handpuppen mit einem Kopf aus Weichschaumstoff“ bieten wir Kindern die Möglichkeit zum kreativen Bauen einer Theaterpuppe nach eigenen Vorstellungen (ca. 2-3 Stunden) und zum spontanen oder inszenierten Spiel mit den selbst gefertigten Handpuppen.


Hamburger Puppentheater wird TuSch-Partner

Von 2010 bis 2012 sind wir Theaterpartner bei TuSch mit der integrativen Ganztagsschule und Kulturschule Louise-Schröder-Schule in Altona!

Der partnerschaftliche Kontakt von Schule und Bühne soll diese beiden Welten in ein intensives Austauschverhältnis bringen. Den Schülerinnen und Schülern wird damit ein Zugang zu einem Medium eröffnet, das sich anders als sämtliche Massenmedien als identitätsstiftendes, nicht zu vereinnahmendes Forum zur Selbstverständigung des urbanen Lebens versteht. Sie lernen dabei das Theater nicht nur als Kunstort (Bühnengeschehen, Inszenierungen, dramaturgische Verfahren) kennen, sondern auch als Kunstbetrieb (handwerklich-technische Bereiche, Öffentlichkeitsarbeit, Verwaltung). Die Theater erfahren ihrerseits, was Kinder und Jugendliche besonders interessiert, welche Stücke und Inszenierungen ihnen gefallen und welche Spielplanangebote sie machen müssten, um junge Zuschauer zu gewinnen.

In dieser Zeit der engen Kooperation erleben die Kinder das Figurentheater in seiner Vielfalt, indem sie

- Figurentheateraufführungen am Hamburger Puppentheater im Haus Flachsland in Barmbek besuchen

- selbst Figurentheateraufführungen an unserer Schule und beim Hamburger Puppentheater entwickeln

- die Puppenwerkstatt beim Hamburger Puppentheater besuchen, Theaterfiguren im Unterricht bauen

- Grundtechniken des Figurenspiels vermittelt bekommen und

- in der Schule von professionellen Figurenspielern und Figurenbildnern aus Hamburg besucht werden

Das Projekt TuSch - kurz für Theater und Schule - wurde von der Behörde für Schule und Berufsbildung gemeinsam mit der Körber-Stiftung und mit Unterstützung der Kulturbehörde zwischen Hamburger Theatern und Schulen initiiert.

Nähere Infos zu TuSch und der Louise-Schröder-Schule gibt es auch im Internet unter:
www.tusch-hamburg.de und
www.louise-schroeder-schule.hamburg.de

 


Hamburger Puppentheater gewinnt Kulturpreis.

Diesjähriger Gewinner des Kulturpreises der Bezirksversammlung Hamburg-Nord ist das Hamburger Puppentheater im Haus Flachsland. Am 22. April 2010 nahmen, als Stellvertreter des Vereins, Peter Räcker und Wolfgang Buresch den Preis entgegen. Die Bezirksversammlung würdigt mit dem Preis die besondere Förderung der Kreativität von Kindern durch das Selbstherstellen der Puppen und dem anschließenden Spiel damit. Der Kulturpreis ist mit 2.000 Euro dotiert.

 

Michael Werner-Boelz, Vorsitzender der GAL-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord: „Mein herzlicher Glückwunsch geht an das Hamburger Puppentheater. Mit diesem Preis wird auch ein jahrelanges ehrenamtliches kulturelles Engagement gewürdigt. Die Verbindung von Puppenbau und Puppenspiel ist beispielgebend und faszinierend für Jung und Alt.“

 


Verleihung der „Spielenden Hand" an Peter Räcker!

Am 11. Januar 2010 wurde die „Spielende Hand", der Preis des Verbandes Deutscher Puppentheater e.V. für Menschen die sich in besonderer Weise um die Förderung des Puppen- und Figurentheaters verdient gemacht haben, an Peter Räcker verliehen.

Die Vorsitzende Michael Staemmler und die Geschäftsführerin Ute Kahmann des Verbandes überreichten den Preis im Hamburger Puppentheater, Haus Flachsland.

Peter Räcker setzt sich seit nun mehr 25 Jahren für das Hamburger Puppentheater und die theaterpädagogische Förderung der Hamburger Kinder ein. Werner Frömming, Referent für Stadtteilkultur der Kulturbehörde Hamburg, würdigte dies ebenfalls in seiner Rede.


Wir gratulieren Anne von Hartmann!

Zum 41. Mal vergab die Stadt Bochum am 29. November 2009 den Fritz-Wortelmann-Preis für Amateurfigurentheater, in diesem Jahr turnusgemäß an Erwachsene und Studenten.

Den Preis für herausragendes Solospiel erhielt die Hamburgerin Anne von Hartmann und ihr „Pappkopppuppentrupp”!

Begründung der Jury: Anne von Hartmann und ihre „Pappkopppuppentruppe” ziehen das Publikum sofort in ihren Bann. Im Stück finden sich sechs ebenso liebenswerte wie schwierige Charaktertypen zusammen, um Laientheater zu spielen. Die menschlich-allzumenschliche Geschichte entfaltet sich äußerst amüsant und kurzweilig und gipfelt in einem kuriosen Durcheinander. Eine der Qualitäten Anne von Hartmanns ist die genaue Beobachtungsgabe, so dass dieses Aufeinandertreffen der guten Absichten in all seinen Eigenheiten pointiert und mit geistvollem Witz in Szene gesetzt wird. Die Puppenköpfe bilden eine ästhetische Einheit, wobei jeder einzelne auch in seiner Führungsart dem spezifischen Charakter der Figur genau entspricht. Der Einsatz der Stimme ist souverän und vielfältig ohne zu karikieren, Stimmwechsel werden stringent durchgehalten. Der dem Alltag abgeschaute Text wurde intelligent zugespitzt und steckt voll überraschender kleiner Abwandlungen. Anne von Hartmann setzt gezielt auf einfachste Mittel und schafft ein kraftvoll-lebendiges und durchgängig authentisches Spiel.

 


Eine Erfolgsgeschichte

Anregungen der Kreativität durch die Herstellung und den Umgang mit Handpuppen.